1. Mai ist Kampftag der GANZEN Arbeiterklasse!

Wie in den letzten Jahren will der DGB München der MLPD verbieten, bei der 1. Mai-Kundgebung und Infomarkt des DGB am Marienplatz einen Informationsstand aufzustellen. Wir fordern die umgehende Rücknahme dieses Standverbots! Wir brauchen starke und kämpferische überparteiliche Gewerkschaften. Eine wirkliche Überparteilichkeit wird erst hergestellt, wenn nicht nur der Standpunkt der SPD vertreten ist, sondern alle Parteien auftreten können – außer Faschisten und Rassisten natürlich.


Die MLPD unterstützt die Durchführung kämpferischer gewerkschaftlicher Demonstrationen am 1. Mai . Dazu gehört auch der Schutz vor Übergriffen der Polizei auf Teilnehmer. Wir protestieren deshalb gegen den Polizeieinsatz auf der letztjährigen Demonstration gegen kurdische Teilnehmer und der Symbole von PYD, YPD und YPJ, alles Organisationen der kurdisch-syrischen Befreiungskampfes. Die internationale Solidarität der Arbeiter ist eine brüderliche Pflicht, die gerade am 1. Mai zum Ausdruck kommen muss.

Der 1. Mai ist seit 1890 der internationale Kampftag der ganzen Arbeiterbewegung und „gehört“ weder dem DGB-Kreisvorstand, noch sonst jemand! Er muss das ganze Spektrum der Arbeiterbewegung zum Ausdruck bringen.

Wir bestehen daher darauf, dass am 1. Mai – wie an vielen Orten in Deutschland - ein Stand der MLPD und anderer demokratischer und revolutionärer Parteien und Organisationen durchgeführt werden kann.

 Protestiert mit uns gegen die undemokratische Ausgrenzung durch den DGB München bei:

Simone Burger Vorsitzende des DGB-Kreisverbands München, E-Mail: simone.burger@dgb.de
Beteiligt Euch mit Eurer Organisation am Infostand „Für wirkliche Überparteilichkeit“ bei der DGB-Kundgebung am 1. Mai.

PDF des vollständigen Protestbriefes