Vortrag und Diskussion zur Broschüre "Über die Herausbildung neuimperialistischer Länder" am 30.11.17

Im Eine Welt Haus - Die Entstehung einer Reihe neuimperialistischer Länder ist heute eine Kernfrage, um die Weltlage zu begreifen und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Der Syrien-Krieg nimmt kein Ende. Immer mehr Regierungen in Europa machen einen Rechtsruck. Zugleich ist eine Millionen zählende fortschrittliche Bewegung unter anderem gegen US-Präsident Trump entstanden, größer und vielschichtiger als zu Zeiten des Vietnam-Kriegs.

"Die Welt ist erfasst von großer Unruhe"

In der Einleitung der soeben erschienenen Schrift "Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder" heißt es: "Die Welt ist erfasst von großer Unruhe, dramatischen Konflikten, erbitterten Massenkämpfen und unerwarteten Wendungen." Woher kommt dass alles, wie ist es zu beurteilen?

Hauptsächlich 14 Länder zählen dazu

Der Autor Stefan Engel gibt Antworten zur materiellen Grundlage der weitreichenden Veränderungen in der ökonomischen Basis der Gesellschaft. Die Entstehung einer Reihe neuimperialistischer Länder ist dabei heute eine Kernfrage, um die Weltlage zu begreifen und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Hauptsächlich 14 Länder zählen dazu, in denen 3,7 Milliarden Menschen leben, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.

Die Broschüre ist eine Streitschrift

Die 80-seitige Broschüre geht aus von der Imperialismus-Analyse Lenins, untersucht die Veränderungen in der Wirtschaft und Klassenstruktur der unterdrückten Länder bis hin zur Herausbildung neuimperialistischer Länder. Sie enthält eine konkrete Analyse der Entwicklung Chinas, Russlands, Indiens und der Türkei. Sie ist eine Streitschrift gegen Sozialchauvinismus, Opportunismus und Dogmatismus. Sie gibt einen Überblick über die neue Qualität der imperialistischen Multipolarität. In der Quintessenz vertieft diese Entwicklung die allgemeine Krise des Kapitalismus und bestärkt die Suche der Massen nach einer gesellschaftlichen Alternative.

Zum Autor

Stefan Engel, Jahrgang 1954, ist gelernter Schlosser und arbeitet heute als freier Publizist. Seit 1968 tritt er organisiert für den echten Sozialismus ein und ist für den Parteiaufbau der MLPD aktiv. Seit 1975 ist er einer ihrer führenden Vertreter und war bis 2017 ihr langjähriger Parteivorsitzender. Seit 1992 ist er Leiter des theoretischen Organs der MLPD Revolutionärer Weg.


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